Studienregionen

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BRIGHT-Futures Hubs: Untersuchungsregionen und Kooperationen auf vier Kontinenten

Um diese Projektziele zu erreichen, wird ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Hohenheim aus den Agrarwissenschaften, Sozialwissenschaften, der Ökologie und Ökonomie Erfolgsbeispiele nachhaltiger Landwirtschaft in Süddeutschland aber auch in Fallstudien in Kenia, Mexiko und Indien intensiv untersuchen. In interdisziplinären Feldstudien und in enger Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen vor Ort werden die entscheidenden sozio-ökonomischen und ökologischen „Zutaten“ dieser Erfolgsrezepte nachhaltiger und gegenüber dem Klimawandel widerstandsfähiger Landwirtschaft identifiziert und beforscht.

Untersuchungsregionen mit Beispielen vielversprechender Agrarsysteme mit Bright Spots:
  • Agroforstwirtschaft in Kerala, Indien, die den Schatten-Anbau von Kaffee mit vielen weiteren Nutzpflanzen (z. B. Pfeffer, Kokosnuss, Bananen) kombiniert und daher den Landwirten eine Diversifizierung ihres Einkommens bietet und zudem einen hohen Wert für Artenreichtum und als Kohlenstoffspeicher schafft
Agroforstwirtschaft/Zwischenfruchtanbau in Kerala. Bild: V. Seufert
Kaffeeanbau in Kerala. Bild: V. Seufert
  • Milpa-System in Oaxaca, Mexiko, ist eine traditionelle Mischkultur aus Mais, Bohnen und Kürbis in der die angebauten Feldfrüchte sich sowohl ökologisch als auch ernährungsphysiologisch gegenseitig ergänzen. Milpa-Systeme bieten nicht nur Vorteile für Artenvielfalt und Klimaanpassung, sondern sind auch besonders ertragreich und haben positive Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit von Kleinbauern.
Konzeptbild für Milpa-system
Traditioneller Milpa-Anbau in Oaxaca, Mexiko. Bild: M. Galicia

Weidewirtschaft in West-Kenia (Siaya County), wo Milchviehwirtschaft hauptsächlich in kleinbäuerlicher Struktur stattfindet. Dies fördert die Heterogenität der Landschaft und bietet somit eine gute Grundlage zur Förderung der Artenvielfalt in den genutzten Grasländern. Gleichzeitig sind artenreichere Grasländer wiederstandfähiger gegenüber Folgen des Klimawandels, wie beispielsweise Dürren – ein Umstand der die landwirtschaftliche Produktion und somit das Einkommen der Bauern vor Ort auch für die Zukunft robust machen kann.